Was verdient ein Ergotherapeut?
Ergotherapeuten unterstützen Menschen dabei, Alltag, Schule, Beruf und Freizeit trotz Erkrankung, Verletzung oder Beeinträchtigung möglichst selbstständig zu gestalten. Die Ausbildung ist in der Regel eine dreijährige schulische Fachausbildung mit praktischen Einsätzen; danach folgen Praxen, Kliniken, Reha, Schulen oder soziale Einrichtungen. Das Bruttogehalt hängt von Region, Tarifbindung (z. B. TVöD), Träger und Spezialisierung ab. Als Orientierung verdienen ausgebildete Ergotherapeuten in Deutschland 2026 oft etwa 3.100–3.700 € brutto im Monat; in der Ausbildungsphase liegen typische Spannen bei rund 900–1.200 €, sofern eine Vergütung gezahlt wird.
Gehalt nach Region (brutto/Monat)
Orientierungsangaben Stand 2026. Die tatsächliche Vergütung hängt von Träger, Region, Tarif, Erfahrung, Spezialisierung und Arbeitszeitmodell ab und ist keine Garantie. Die Spalte Ausbildung bezieht sich auf schulische Ausbildungsphasen mit Vergütung bzw. typische Praktikums-/Ausbildungsvergütungen – nicht überall wird eine Ausbildungsvergütung gezahlt.
Weiterbildungsoptionen
Beruf und Alltag
Ergotherapeuten arbeiten in Praxen, Kliniken, Reha-Einrichtungen, Schulen und sozialen Diensten. Der Alltag verbindet Befunderhebung, alltagsnahe Therapie, Hilfsmittelberatung und enge Abstimmung mit Patientinnen, Angehörigen und dem multiprofessionellen Team – mit Fokus auf Teilhabe und Selbstständigkeit.
- Alltagsfähigkeiten und Teilhabe systematisch erfassen: Befund, Ziele und Behandlungsplan mit Patientinnen und Patienten sowie Angehörigen abstimmen.
- Motorik, Wahrnehmung, Kognition und Handlungsplanung trainieren – von Selbstversorgung über Schule und Beruf bis Freizeit.
- Hilfsmittel beraten, Wohnraum und Arbeitsplatz anpassen sowie Kompensationsstrategien einüben.
- Dokumentation, Verlaufskontrollen und Arzt- bzw. interprofessionelle Abstimmung zuverlässig führen.
- In Praxen, Kliniken, Reha, Schulen oder Einrichtungen multiprofessionell mit Physiotherapie, Logopädie, Pflege und Ärztinnen zusammenarbeiten.
- Gruppentherapien, Eltern- und Angehörigenarbeit sowie Prävention und Gesundheitsförderung gestalten.